Methoden
Ein intensives Wochenende in der Natur, an dem Führungskräfte innehalten, Erfahrungen teilen und mit klaren nächsten Schritten in ihren Alltag zurückkehren.
Du erlebst ausgewählte und auf die Gruppe spezifizierte Anwendungen aus den vier Methodenfelder der Erlebnispädagogik kombiniert mit Anekdoten aus meiner persönlichen Führungserfahrung oder Zitaten aus der Fachliteratur:

- Kreativitätstechniken (gestalterische Arbeit)
- szenische Arbeit (Menschen setzen etwas in Szene)
- Rituelle Gestaltung (zur Intensivierung/Verdichtung)
- Naturerfahrungen (Natur als Lernraum als auch als zusätzlicher Pädagoge)
- gängige Modelle und Frameworks aus der Unternehmensführung
Mit diesen Techniken rege ich zur Reflexion an. Im Austausch untereinander, im aktiven Erleben und in der gemeinsamen Versprachlichung von Erfahrungen entstehen erste Erkenntnisse über das eigene Führungsverhalten, persönliche Muster und aktuelle Herausforderungen. Diese Reflexion kann über das Wochenende hinaus nachwirken.
Meine Arbeit basiert nicht nur auf meinem Wirtschaftsstudium, meiner erlebnispädagogischen Ausbildungen, Naturerfahrungen und praktischer Führungserfahrung. Geprägt haben mich auch Bücher, Geschichten und Denkmodelle aus den Bereichen Führung, Lernen, Kommunikation und persönliche Entwicklung. Einige davon habe ich auf einer eigenen Seite zusammengetragen.
Termine
7.–9. August 2026
Je nach Witterung auf der Alpen-Nord- oder Südseite
Anreise: individuell · Treffen Fr 16:00 Uhr · Ende So 14:00 Uhr
18.–20. September 2026
Je nach Witterung auf der Alpen-Nord- oder Südseite
Anreise: individuell · Treffen Fr 16:00 Uhr · Ende So 14:00 Uhr
2.–4. Oktober 2026
Je nach Witterung auf der Alpen-Nord- oder Südseite
Anreise: individuell · Treffen Fr 16:00 Uhr · Ende So 14:00 Uhr
30. Okt. – 1. Nov. 2026
Je nach Witterung auf der Alpen-Nord- oder Südseite
Anreise: individuell · Treffen Fr 16:00 Uhr · Ende So 14:00 Uhr
Systemisch, erlebbar, im Austausch
Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau schrieb einst sinngemäss, dass die Natur den Menschen zurückrufen wolle. Darin steckt eine zeitlose Beobachtung: Wer Abstand vom Alltag gewinnt, erkennt sich selbst oft klarer. Gleichzeitig hat Hans Ulrich, Begründer des St. Galler Management-Denkens, gezeigt, dass Organisationen nicht isoliert betrachtet werden können, sondern als lebendige Systeme verstanden werden müssen.
Der Mensch hat Systeme also nicht erfunden. Er lebt seit jeher in ihnen. Unternehmen, Teams, Familien, Märkte oder die Natur selbst folgen systemischen Zusammenhängen. Während die Managementlehre diese Zusammenhänge beschreibt und analysiert, macht die systemische Erlebnispädagogik sie unmittelbar erfahrbar.
Bei Outdoor Exchange verbinden wir deshalb systemisches Managementdenken mit konkretem Handeln in der Natur. Denn Führung entsteht nicht allein durch Know-how, sondern durch Do-how: durch Erleben, Ausprobieren, unmittelbare Rückmeldung und die Erfahrung eigener Wirksamkeit. In der Natur lassen sich Zusammenhänge nicht nur verstehen, sondern auch spüren. Was Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen, ist genau das: zu unternehmen. Nicht nur darüber nachzudenken.
